Eine Tour in Bildern durch das „Vieux Mans“

Das alte Herzstück von Le Mans von der „enceinte romaine“ bis zur Cathédrale Saint Julien – Eine Tour in Bildern durch das „Vieux Mans“

 

Viele Touristen sind überrascht, wenn sie zum ersten Mal durch das Vieux Mans spazieren: die alten Fachwerkhäuser reihen sich in den ulkigsten Winkeln aneinander und während man sich in den kleinen Gassen verliert, stößt man auf schmucke Antiquariate und hübsche Cafés. In dieser kleinen Bildergalerie zeichnen wir die Geschichte der historischen Altstadt nach die mit der antiken Stadtmauer „enceinte romaine“ und der Cathédrale Saint Julien das alte Herzstück von Le Mans bildet.

Die kleinen verwinkelten Gassen sind charakteristisch für das Vieux Mans – überall findet man schmucke Antiquariate, kleine Cafés und französische Restaurants, die auch regionale Spezialitäten servieren.

 


 

Eine der Hauptattraktionen ist wohl die alte Stadtmauer, die „enceinte romaine“. Aktuell ist sie in der Auswahl, um womöglich bald UNESCO Weltkulturerbe erklärt zu werden. Die Geschichte der römischen Stadtmauer reicht bis zum Ende des 3. Jahrhunderts zurück. Gemeinsam mit zwei ähnlichen Exemplaren aus Rom und Byzanz ist sie die am besten erhaltene ihrer Art und daher der ganze Stolz der Stadt. Über 17 Jahrhunderte hinweg schützte sie das Stadtzentrum geschützt.  Aufgrund des rosafarbenen Mörtels, der bei der bei ihrer Konstruktion eingesetzt werden, hat sie Le Mans lange ihren Namen gegeben als „Vindunum“, „ville rouge“ (rote Stadt).

 

Ein weiteres Highlight ist die Cathédrale Saint Julien, die von französischen Restaurants umringt vor dem Place des Jacobins aufragt, wo auch immer der Wochenmarkt stattfindet.

Auch sie strahlt einmal im Jahr anlässlich der „Nuit des Chimères“in unterschiedlichsten Farben.

 

Der Eintritt ist frei und lohnt sich. Gemeinsam mit der Notre-Dame de Chartres besitzt die Cathédrale Saint-Julien eine der schönsten Ansammlungen mittelalterlicher Kirchenfenster der Welt. Zudem kann man von innen das „vitrail de l’Ascension“ (Kirchenfenster der Christi Himmelfahrt) bewundern, ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: es gilt als ältestes Kirchenfenster der Welt gilt, das noch vollständig intakt in einem religiösen Gebäude zu finden ist.

Quelle: Office de Tourisme Le Mans

 

Der „Jardin des Tanneries“ befindet sich direkt vor dem Zentrum von Le Mans und lädt mit seinen entspannten Bars am Fluss und den Grünflächen zum Entspannen ein. Oft sitzen hier Studierende am Fluss, direkt neben oder sogar auf den Überresten der mittelalterlichen Stadtmauer. Wer genau hinsieht, entdeckt auch den letzten Pfeiler der „pont en X“ (X-Brücke), die 1944 gesprengt wurde: davor fuhren hier tagtäglich Züge über die Sarthe.

Tanneries

Text: Rahel Schuchardt
Fotos: Rahel Schuchardt